Im Zusammenhang mit dem heute erfolgten Closing der Borouge International durch OMV und ADNOC sieht die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) wichtige Impulse für den Standort Österreich.
Das in Österreich angesiedelte neue Unternehmen wird durch den Zusammenschluss von Borealis, Borouge und NOVA Chemicals zum viertgrößten Polyolefinunternehmen weltweit. Die ÖBAG war nicht nur ein wichtiger Initiator für diese Transaktion, sondern hat am Beginn der Verhandlungen ein „Österreich-Paket“ als Voraussetzung für einen Merger definiert. Dieses legt vertraglich fest, dass das Unternehmen seinen Firmensitz in Österreich hat, dass wichtige Forschungsaktivitäten in Linz bleiben werden, und es mit dem angestrebten Doppellisting an der Wiener Börse einen Impact für den Kapitalmarkt geben wird. Die ÖBAG wird als 31,5% Aktionär im Aufsichtsrat der OMV die Umsetzung des „Österreich-Pakets“ überwachen.
„Der heute erfolgte Abschluss der Transaktion ist einer der wichtigsten Meilensteine der österreichischen Industriegeschichte,“ so ÖBAG-Vorstand Edith Hlawati. „Wir haben ab heute einen globalen Champion in Österreich – mit Wachstumsambitionen in Nordamerika und Asien. Damit sichern wir hochqualifizierte heimische Arbeitsplätze und stellen sicher, dass einschlägige Spitzenforschung der chemischen Industrie in Österreich stattfindet. Österreich erhält mit BI als Standort international mehr Visibilität.“
Für Hlawati ist der, der Gründung von Borouge International vorausgegangene Merger von drei Unternehmen „extrem professionell abgewickelt worden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was für eine Aufgabe das ist, und ich möchte dem Vorstand und dem gesamten Team der OMV meine Hochachtung aussprechen“. Gleichzeitig hob sie die gute Zusammenarbeit mit dem Syndikatspartner ADNOC hervor. „BI wird aus Österreich heraus in vielen Bereichen Impulse setzen und den Wirtschaftsstandort beleben. Spitzenleistungen ziehen weitere Spitzenleistungen nach sich,“ so Hlawati abschließend.