ÖBAG-Aufsichtsrat bestellt TOP-Industriemanager zum neuen ÖBAG-Vorstand – Einstimmige Entscheidung für stv. CEO der Telekom Austria AG Thomas Arnoldner – AR-Vorsitzender Günther Ofner : „Der Beste hat das Rennen gemacht, eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Entscheidung für Republik, Steuerzahler und ÖBAG“
Wien (18. September 2026) Der ÖBAG-Aufsichtsrat hat heute einstimmig den langjährigen stv. CEO der Telekom Austria AG Thomas Arnoldner für eine am 1. Februar 2027 beginnende 5-Jährige Amtsperiode zum Alleinvorstand der ÖBAG bestellt. Herr Arnoldner hat in den Hearings und bei der Lösung der gestellten Aufgaben die überzeugendsten Konzepte in einer sehr motivierten und authentischen Weise vorgestellt. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung in bedeutenden Infrastrukturunternehmen. Vor seiner achtjährigen erfolgreichen Vorstandstätigkeit in der A1 Telekom AG hatte er Führungspositionen bei NOKIA, Alcatel-Lucent und T-Systems-Austria inne. Er leitet als ausgewiesener Experte die Digitalisierungs- und AI-Task Force der Industriellenvereinigung, verfügt über tiefreichende Kapitalmarkterfahrung in einer börsennotierten Aktiengesellschaft und hat sich bei für den Wirtschaftsstandort wichtigen Projekten wie dem Ausbau von Glasfaser, G 5 Netz und den Bemühungen um digitale Souveränität bewährt.
Der Vorsitzende des ÖBAG-Aufsichtsrates Günther Ofner freut sich darüber, dass die Entscheidung des Aufsichtsrats einstimmig erfolgte. “Das ist ein großer Vertrauensvorschuss für den neuen Vorstand. Der Beste hat das Rennen gemacht. Für die ÖBAG, aber auch für die Republik und die Steuerzahler, ist das eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Entscheidung. Sie soll der positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich bestmöglich dienen. Hauptaufgaben werden sein, die neue ÖBAG- Strategie im Einklang mit der Industriestrategie des Bundes mit Leben zu erfüllen und die ÖBAG, die Staatsbeteiligungen mit einem Portfoliowert von 31 Milliarden Euro verwaltet, als Alleinvorstand weiterhin auf sachlicher und unabhängiger Basis erfolgreich zu führen, in guter Kooperation mit dem Aufsichtsrat “ sagte AR-Vorsitzender Günther Ofner abschließend. Thomas Arnoldner kommentierte seine Bestellung so: „Ich freue mich über das Vertrauen des Aufsichtsrats und gehe diese Aufgabe mit großem Respekt an. Die ÖBAG verwaltet nicht ihr eigenes Geld, sondern Vermögen der Republik und damit des Steuerzahlers. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung. Aus acht Jahren im Vorstand eines großen, börsennotierten Infrastrukturunternehmens weiß ich, was Kapitalmarkt und Mitaktionäre von einem verlässlichen Kernaktionär erwarten – und was ein starker Standort von seiner Infrastruktur braucht. Die ÖBAG soll als Eigentümer aktiv gestalten und unabhängig entscheiden. So stärken wir unsere Beteiligungen und damit den Industrie- und Energiestandort Österreich.“
Der heutige Beschluss ist das Resultat eines dreimonatigen Auswahlverfahrens. Parallel zur Ausschreibung nach Stellenbesetzungsgesetz hat der Personalberater Boyden auch durch Direktansprachen und einer nationalen und internationalen Markterkundung nach qualifizierten Bewerbern gesucht. Insgesamt 46 Personen haben sich fristgerecht beworben. In einem mehrstufigen Prozess wurden anhand der Kriterien der Ausschreibung und eines Polaritätsprofils schließlich 9 Personen in ein vertiefendes Hearing mit dem Nominierungsausschuss eingeladen. Allen Bewerbern wurde die strikte Vertraulichkeit zugesagt, nur unter dieser Voraussetzung bewerben sich auch Personen, die in einem aufrechten Dienst- oder Mandatsverhältnis sind, weil sie nicht wollen, dass ihr Dienstgeber von einer solchen Bewerbung erfährt. Das abschließende und entscheidende Hearing hatte die konkrete Lösung einer Aufgabenstellung aus dem Beteiligungsbereich der ÖBAG zum Gegenstand. Der ÖBAG-Aufsichtsrat bedankt sich in besonderer Weise bei allen Personen, die sich beworben bzw. am Hearing teilgenommen und ihre Ideen und Konzepte eingebracht haben und die damit einen positiven Beitrag zur weiteren Entwicklung der ÖBAG geleistet haben.
Rückfragehinweis:
Michael Mauritz
Head of Corporate and Capital Markets Communications
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